Long COVID Deutschland

Die Informationsseite zu Long COVID

Forschungsvorhaben

  • Charité Universitätsklinikum Berlin
    • „Post-COVID-Folgen”: Schwerpunkt Immunologie und Fatigue Syndrom, wissenschaftliche Erfassung von Patient:innendaten im Rahmen der Post-Corona-Fatigue Sprechstunde der Immundefektambulanz.
    • „CFS_CARE”: Versorgungsstudie für Patient:innen mit Diagnose ME/CFS (ICD G93.3) im Alter von 18 bis 65 Jahren, die bei der BKK krankenversichert sind und bei denen die Diagnose nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Die Teilnahme an der Studie ist nicht auf den Raum Berlin/Brandenburg beschränkt.
    • „Telemed5000-COVID-19-Studie”: Nachbeobachtung von an COVID-19 erkrankten Patient:innen nach stationärem Aufenthalt durch die regelmäßige Erfassung von Vitaldaten von zu Hause aus (Gewicht, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, EKG, Befinden, Stimme, körperliche Aktivität) und von ungeplanten medizinischen Ereignissen. Die individuelle Studiendauer beträgt 12 Monate.

  • Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Helmholtz Zentrum München
    • „Folgeerkrankungen COVID-19”: Schwerpunkt Lungenfunktion (geplant zudem Herz, Blutuntersuchungen mit immunologischen Parametern (Bestandteile des Immunsystems), psychische Folgen der Erkrankung, weiterführende Analysen.

  • Medizinische Hochschule Hannover
    • „IRMI 19 (ImmunpRofile iM Langzeitverlauf nach COVID-19)”: Schwerpunkt Lungenfunktion, Analyse von Blut, Urin und Speichel, eine körperliche Untersuchung und ein Belastungstest sowie gegebenenfalls eine bildgebende Diagnostik. Es besteht ein enger Kontakt zu anderen Fachdisziplinen, die bei Bedarf mit hinzugezogen werden.
    • „DEFEnse Against COVID-19 STudy (DEFEAT)“: Gesucht werden für eine digital gestützte Umfrage Menschen ab 18 Jahren, die keine Corona Infektion hatten (als Vergleichsgruppe), eine Corona Infektion oder Spätsymptome nach einer Corona Infektion hatten oder haben. Studienteilnehmer:innen mit Long COVID werden zudem eine digitale Spezialsprechstunde und digitale Angebote (z.B. Ergotherapie) angeboten.

  • Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Online)
    • „IchWurdeGetestet”: Richtet sich an alle Personen, die auf den Corona-Virus getestet wurden, unabhängig davon, ob der Test positiv war oder nicht. Erfragt, weshalb die Personen getestet wurden, ob sie zu dem Zeitpunkt des Tests Symptome hatten und wie sich die Symptome weiterentwickelt haben.
    • „CovidSurv”: Teilnehmende werden nach Symptomen einer Atemwegserkrankung befragt. Informationen dienen dazu Einblicke in Verlauf von Infektionen, die mit wenig Symptomen und ohne ein Aufsuchen des Gesundheitswesens einhergehen, zu gewinnen. Über ein Symptomtagebuch werden die Entwicklung und Dauer von Symptomen erfasst.

  • Universität Koblenz Landau
    • „Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung”: Ziel der Studie ist die Identifizierung von Einflussgrößen auf die Entwicklung von Langzeitfolgen nach COVID-19-Erkrankungen. Gesucht werden Menschen ab 16 Jahren, deren Beginn der COVID-19-Erkrankung nicht länger als drei Monate zurückliegt.

  • Universität Zürich (Online)
    • „Studie zu den psychosozialen Folgen von Long-COVID”: In den Fragebögen wird nach Gedanken, Gefühlen und Einschätzungen in den Themenbereichen Befinden, Lebensqualität, Gesundheit, soziale Beziehungen sowie nach persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen mit Long COVID gefragt. Die Angaben in den Fragebögen sind freiwillig und vollständig anonym. Gesucht werden Betroffene, aber auch ihre Angehörigen.

  • Universitätsklinikum Bonn
    • „COVIMMUNE-Clin”: Langzeitfolgen von COVID-19 für pulmonale und neurokognitive Störungen. Untersucht werden kognitive Leistungen (z.B. Gedächtnis und Aufmerksamkeit), die Lungenfunktion, die Hirnstruktur mittels eines MRTs sowie an den Untersuchungstagen entnommene Blutproben. Hierfür werden Betroffene zwischen 25 und 75 Jahren mit symptomlosen oder schweren Covid-19-Krankheitsverlauf sowie gesunde Teilnehmende gesucht.
    • „Bonner Studie zur COVID-Genetik (BoSCO)”: Gesucht werden deutschlandweit Menschen mit nachgewiesener Infektion und, wenn vorhanden, auch ihre Angehörige, die im gleichen Haushalt leben.

  • Universitätsklinikum Erlangen
  • Universitätsklinikum Frankfurt
    • „COVID19 & Heart Study”: In dieser Studie wird der frühe Herzschaden bei COVID-19-Genesenen durch fortgeschrittene Herzbildgebung mit Magnetresonanztomographie, Echokardiographie und Blutmarkern bestimmt.

  • Universitätsklinikum Freiburg
    • „EPILOC”: An die im Winter 2020/21 in der Region Breisgau-Hochschwarzwald/Freiburg an Corona erkrankten Menschen werden durch das Gesundheitsamt rund 8.000 Fragebögen postalisch verschickt. Darin werden Angaben zur damaligen SARS-CoV-2-Infektion, zur Entwicklung der Beschwerden bis heute und zur aktuellen Gesundheitssituation und Lebensqualität abgefragt. Das Projekt wird auch im Landkreis Emmendingen sowie in den Regionen um Tübingen, Heidelberg und Ulm fortgesetzt. Patient:innen mit besonders ausgeprägtem Long-Covid-Syndrom werden anschließend zu einer ambulanten Untersuchung in der jeweiligen Universitätsklinik eingeladen.

  • Universitätsmedizin Regensburg (mehrere Standorte in Bayern)
    • „CoKiBa”: Follow up von Coronavirusinfektionen bei Kindern in Bayern zur Erkennung und frühzeitigen Behandlung von Pädiatrischem Multiorgan Immunsyndrom (PMIS) bzw. Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS). Follow CoKiBa versucht Kinder frühzeitig zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für ein Pädiatrisches Multiorgan Immun-Syndrom (PMIS) oder anderen Spätfolgen nach einer COVID-19 Infektionen aufweisen. Follow CoKiBa ist ein gemeinsames Projekt zwischen niedergelassenen Pädiatern und der Universitätsmedizin Regensburg.

  • Universitätsklinikum RWTH Aachen
    • „Long-Neuro-COVID-19”: Systematische, longitudinale klinisch-neurologische und bildgebende Beobachtungsstudie zu COVID-19. Gesucht werden Patient:innen ab 18 Jahren mit nachgewiesener SARS-CoV-2 Infektion.

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Online)
    • „COVit”: Studie zur Verbesserung des Ernährungsstatus und Verlauf der COVID-19-Erkrankung.
    • „ELISA: Erhebung von Gesundheitsdaten mittels Online-Fragebögen über zwölf Wochen. Testung auf aktive und durchlebte SARS-CoV-2-Infektionen in ausgewählten Gruppen. Teilnahme per speziell angepasster App in pseudonymisiertem Verfahren.

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
    • „COVIDOM”: Eine populationsrepräsentative Studie in Schleswig-Holstein zu Folgeerkrankungen von COVID-19 und deren Auswirkungen auf Gesundheitszustand und Lebensqualität.

  • Universitätsklinikum Tübingen
    • „Patienten-Charakteristika und klinischer Verlauf von Covid-19 Infektionen”: Untersuchung einer möglichen Assoziation der Schwere des Verlaufs mit Symptomen und Komorbiditäten, um daraus Risikofaktoren für einen ungünstigen Verlauf und Empfehlungen für die zukünftige Versorgung SARS-CoV-2 positiver Patienten:innen ableiten zu können. Beschreibung von Prävalenz und Charakteristik persistierender Symptome nach einer Covid-19-Infektion (sog. Post-Covid-19-Syndrom) und Identifikation von Risikofaktoren.

  • Universitätsklinikum Tübingen (Online)
    • „Gemeinsam gegen Post-Covid”: Diese Umfrage richtet sich an COVID-19-Betroffene sowie ärztliches und pflegerisches Personal aus ambulanten und stationären Bereichen, die Post-Covid Patient:inen versorgen. Gesammelt werden Erfahrungen darüber welche Maßnahmen (medikamentös, nicht-medikamentös, Hausmittel, Naturheilverfahren etc.) Patient:innen bei verschiedenen Post-COVID-Beschwerden geholfen haben.

  • Universitätsklinikum Ulm
    • „Covid-19-Spätfolgen an Lunge und Herz”: Modernste nicht-invasive Untersuchungsverfahren von Lunge und Herz. Lungenfunktionsprüfung und Messung der Atemgase in Ruhe sowie Messung der Lungen- und Herzleistung unter körperlicher Belastung (Spiroergometrie). Mit Hilfe des Herzultraschalls (Echokardiographie) sowie des Herz-MRTs werden die Auswirkungen der COVID-19-Erkrankung auf die Pumpkraft des Herzens und die Herzleistung untersucht. 

  • Universitätsklinik Innsbruck (Online)
    • „GESUNDHEIT NACH COVID-19”: Anonymisierte, wissenschaftliche Online-Umfrage, die sich mit der Gesundheit nach abgelaufener COVID-19-Infektion befasst. Teilnehmen können Personen ab 16 Jahren, wohnhaft in Tirol.

  • Studienzentrum Hegau-Bodensee
    • „Corona-Nachbeobachtungsstudie”: Ambulante Untersuchung und Aufklärung über den Studienablauf im Hegau-Bodensee Klinikum. Studie umfasst Fragebögen zu Lebensqualität und Gesundheitszustand. Im Verlauf der nächsten fünf Jahre werden diese jährlich telefonisch wiederholt.

  • SRH Hochschule Heidelberg (Online)
    • „CogniCovid19”: Gesucht werde Personen ab 18 Jahren, die noch nicht positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden als auch Personen, die bereits eine nachgewiesene Infektion überstanden haben (unabhängig von Zeitpunkt der Infektion oder Schweregrad potenzieller Symptome). Die Studie wird vollständig anonym durchgeführt und ausgewertet. Die Studie besteht aus Fragebögen zum Wohlbefinden, Alltagsaktivitäten als auch einem möglichen Covid-19-Krankheitsverlauf, sowie aus Aufgaben, die die kognitive Leistungsfähigkeit erfassen.


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  • Stanford University (Online) Englisch
    • „COVID-19 Symptom Survey”: Studie zur Entwicklung von Langzeitbeschwerden und Symptomen in Folge einer COVID-19-Infektion. Diese Umfrage wird ein Jahr lang alle drei Monate wiederholt, um Veränderungen im Zeitverlauf zu erfassen.

  • University College London (Online) Englisch
    • Online Survey on Recovery from COVID-19: Studie zu Erfahrungen bei Genesung von bestätigten oder vermuteten COVID-19-Patient:innen mit Schwerpunkt auf Langzeitbeschwerden. Die Befragung umfasst Hintergründe, Tests, Symptome und psychisches Wohlbefinden der Teilnehmenden.


Wichtiger Hinweis:
Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.