Long COVID Deutschland

Die Informationsseite zu Long COVID.

Forschungsvorhaben

  • Charité Universitätsmedizin Berlin
    „Post-COVID-Folgen”: Schwerpunkt Immunologie und Fatigue Syndrom, wissenschaftliche Erfassung von Patient*innendaten im Rahmen der Post-Corona-Fatigue Sprechstunde.

  • Charité Universitätsmedizin Berlin
    „Telemed5000-COVID-19-Studie”: Nachbeobachtung von an COVID-19 erkrankten Patient*innen nach stationärem Aufenthalt durch die regelmäßige Erfassung von Vitaldaten von zu Hause aus (Gewicht, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, EKG, Befinden, Stimme, körperliche Aktivität) und von ungeplanten medizinischen Ereignissen. Die individuelle Studiendauer beträgt 12 Monate.

  • Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Helmholtz Zentrum München
    „Folgeerkrankungen COVID-19”: Schwerpunkt Lungenfunktion (geplant zudem Herz, Blutuntersuchungen mit immunologischen Parametern (Bestandteile des Immunsystems), psychische Folgen der Erkrankung, weiterführende Analysen.

  • Medizinische Hochschule Hannover
    „IRMI 19 (ImmunpRofile iM Langzeitverlauf nach COVID-19)”: Schwerpunkt Lungenfunktion, Analyse von Blut, Urin und Speichel, eine körperliche Untersuchung und ein Belastungstest sowie gegebenenfalls eine bildgebende Diagnostik. Es besteht ein enger Kontakt zu anderen Fachdisziplinen, die bei Bedarf mit hinzugezogen werden.

  • Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Online)
    „IchWurdeGetestet”: Richtet sich an alle Personen, die auf den Corona-Virus getestet wurden, unabhängig davon, ob der Test positiv war oder nicht. Erfragt, weshalb die Personen getestet wurden, ob sie zu dem Zeitpunkt des Tests Symptome hatten und wie sich die Symptome weiterentwickelt haben.

  • Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Online)
    „CovidSurv”: Teilnehmende werden nach Symptomen einer Atemwegserkrankung befragt. Informationen dienen dazu Einblicke in Verlauf von Infektionen, die mit wenig Symptomen und ohne ein Aufsuchen des Gesundheitswesens einhergehen, zu gewinnen. Über ein Symptomtagebuch werden die Entwicklung und Dauer von Symptomen erfasst.

  • Universitätsklinikum Erlangen
    „Spätfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion bei Kindern und Jugendlichen”: Klinische Studie der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen, die die Spätfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion bei jungen Menschen erforscht. Für die Studie werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 5 und 18 Jahren gesucht, die bereits eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben und einen positiven PCR-Test-Verlauf des gesamten Infektionsgeschehens nachweisen können.

  • Universität Koblenz Landau
    „Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung”: Ziel der Studie ist die Identifizierung von Einflussgrößen auf die Entwicklung von Langzeitfolgen nach COVID-19-Erkrankungen. Gesucht werden Menschen ab 16 Jahren, deren Beginn der COVID-19-Erkrankung nicht länger als drei Monate zurückliegt.

  • Universität Zürich (Online)
    „Studie zu den psychosozialen Folgen von Long-COVID”: In den Fragebögen wird nach Gedanken, Gefühlen und Einschätzungen in den Themenbereichen Befinden, Lebensqualität, Gesundheit, soziale Beziehungen sowie nach persönlichen Überzeugungen und Erfahrungen mit Long COVID gefragt. Die Angaben in den Fragebögen sind freiwillig und vollständig anonym. Gesucht werden Betroffene, aber auch ihre Angehörigen.

  • Universitätsklinikum Bonn
    „COVIMMUNE-Clin”: Langzeitfolgen von COVID-19 für pulmonale und neurokognitive Störungen. Untersucht werden kognitive Leistungen (z.B. Gedächtnis und Aufmerksamkeit), die Lungenfunktion, die Hirnstruktur mittels eines MRTs sowie an den Untersuchungstagen entnommene Blutproben.

  • Universitätsklinikum Bonn
    „Bonner Studie zur COVID-Genetik (BoSCO)”: Gesucht werden deutschlandweit Menschen mit nachgewiesener Infektion und, wenn vorhanden, auch ihre Angehörige, die im gleichen Haushalt leben.

  • Universitätsklinikum Frankfurt
    „COVID19 & Heart Study”: In dieser Studie wird der frühe Herzschaden bei COVID-19-Genesenen durch fortgeschrittene Herzbildgebung mit Magnetresonanztomographie, Echokardiographie und Blutmarkern bestimmt.

  • Universitätsklinikum RWTH Aachen
    „Long-Neuro-COVID-19”: Systematische, longitudinale klinisch-neurologische und bildgebende Beobachtungsstudie zu COVID-19. Gesucht werden Patient*innen ab 18 Jahren mit nachgewiesener SARS-CoV-2 Infektion.

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Online)
    „COVit”: Studie zur Verbesserung des Ernährungsstatus und Verlauf der COVID-19-Erkrankung.

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
    „COVIDOM”: Eine populationsrepräsentative Studie in Schleswig-Holstein zu Folgeerkrankungen von COVID-19 und deren Auswirkungen auf Gesundheitszustand und Lebensqualität.

  • Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Online)
    „ELISA: Erhebung von Gesundheitsdaten mittels Online-Fragebögen über zwölf Wochen. Testung auf aktive und durchlebte SARS-CoV-2-Infektionen in ausgewählten Gruppen. Teilnahme per speziell angepasster App in pseudonymisiertem Verfahren.

  • Universitätsklinikum Tübingen
    „Patienten-Charakteristika und klinischer Verlauf von Covid-19 Infektionen”: Untersuchung einer möglichen Assoziation der Schwere des Verlaufs mit Symptomen und Komorbiditäten, um daraus Risikofaktoren für einen ungünstigen Verlauf und Empfehlungen für die zukünftige Versorgung SARS-CoV-2 positiver Patienten*innen ableiten zu können. Beschreibung von Prävalenz und Charakteristik persistierender Symptome nach einer Covid-19-Infektion (sog. Post-Covid-19-Syndrom) und Identifikation von Risikofaktoren.

  • Universitätsklinikum Tübingen (Online)
    „Gemeinsam gegen Post-Covid”: Diese Umfrage richtet sich an COVID-19-Betroffene sowie ärztliches und pflegerisches Personal aus ambulanten und stationären Bereichen, die Post-Covid Patienten versorgen. Gesammelt werden Erfahrungen darüber welche Maßnahmen (medikamentös, nicht-medikamentös, Hausmittel, Naturheilverfahren etc.) Patient*innen bei verschiedenen Post-COVID-Beschwerden geholfen haben.

  • Universitätsklinikum Ulm
    „Covid-19-Spätfolgen an Lunge und Herz”: Modernste nicht-invasive Untersuchungsverfahren von Lunge und Herz. Lungenfunktionsprüfung und Messung der Atemgase in Ruhe sowie Messung der Lungen- und Herzleistung unter körperlicher Belastung (Spiroergometrie). Mit Hilfe des Herzultraschalls (Echokardiographie) sowie des Herz-MRTs werden die Auswirkungen der COVID-19-Erkrankung auf die Pumpkraft des Herzens und die Herzleistung untersucht. 

  • Universitätsklinik Innsbruck (Online)
    „GESUNDHEIT NACH COVID-19”: Anonymisierte, wissenschaftliche Online-Umfrage, die sich mit der Gesundheit nach abgelaufener COVID-19-Infektion befasst. Teilnehmen können Personen ab 16 Jahren, wohnhaft in Tirol.

  • Studienzentrum Hegau-Bodensee
    „Corona-Nachbeobachtungsstudie”: Ambulante Untersuchung und Aufklärung über den Studienablauf im Hegau-Bodensee Klinikum. Studie umfasst Fragebögen zu Lebensqualität und Gesundheitszustand. Im Verlauf der nächsten fünf Jahre werden diese jährlich telefonisch wiederholt.


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  • Stanford University (Online) Englisch
    „COVID-19 Symptom Survey”: Studie zur Entwicklung von Langzeitbeschwerden und Symptomen in Folge einer COVID-19-Infektion. Diese Umfrage wird ein Jahr lang alle drei Monate wiederholt, um Veränderungen im Zeitverlauf zu erfassen.

  • University College London (Online) Englisch
    Online Survey on Recovery from COVID-19: Studie zu Erfahrungen bei Genesung von bestätigten oder vermuteten COVID-19-Patient*innen mit Schwerpunkt auf Langzeitbeschwerden. Die Befragung umfasst Hintergründe, Tests, Symptome und psychisches Wohlbefinden der Teilnehmenden.


Wichtiger Hinweis:
Diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert.